In Aachen wird über Fußball philosophiert

Crossmedial ist in. Karl der Große wird im Musical vorgestellt, warum nicht auch das Thema Fußball mal von einer philosophischen Seite aus betrachten? Beides kann man in Aachen erleben.

In Aachen in der Jakobstraße gibt es ein Institut, das sich „Logoi – Institut für Philosophie und Diskurs“ nennt. Da wird anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft zu der Veranstaltung „Kopfstoß – Zur Philosophie des Fußballs“ eingeladen. Mit von der Partie: Dr. Jürgen Kippenhan und Professor Dr. Elk Franke (s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Sportphilosophie ). Es geht unter anderem um die Frage: Was ist das eigentlich genau, was uns beim Fußball so packt? Was uns aufspringen, wütend schreien oder ungewöhnlich ausgelassen jubeln lässt?

Am Sonntag, 6. Juli, findet die Veranstaltung im „Logoi“ in der Jakobstraße 25 statt. Beginn ist um 12 Uhr. Es wird bestimmt voll, und in den Räumen haben nur knapp 80 Personen Platz.

Die Einrichtung wurde von Dr. phil. Jürgen Kippenhan initiiert und gegründet. Kippenhan gelingt es, komplizierte philosophische Fragen anschaulich darzustellen und interessante Gesprächspartner nach Aachen zu holen. Jüngst war auf Einladung von „Logoi“ der WDR-Journalist Jürgen Wiebicke (s. auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Wiebicke ) zu Gast, der jeden Freitagabend im WDR 5 „Das philosophische Radio“ moderiert. Er stellte in Aachen sein neues Buch „Dürfen wir so bleiben, wie wir sind?“ vor.

Dr. Jürgen Kippenhan (r.) vom Aachener Institut „Logoi“ im Gespräch mit dem Journalisten und Philosophen Jürgen Wiebicke, der im Super C in Aachen sein neues Buch vorstellte.

Dr. Jürgen Kippenhan (r.) vom Aachener Institut „Logoi“ im Gespräch mit dem Journalisten und Philosophen Jürgen Wiebicke, der im Super C in Aachen sein neues Buch vorstellte.

Das Buch beschäftigt sich mit der jetzt in allerlei Hochschulen betriebenen Forschung zur Perfektionierung des Menschen. Bei der Veranstaltung konnte man einen kleinen Einblick davon gewinnen, wie intensiv derzeit versucht wird, den Menschen durch bestimmte, technisch machbare Manipulationen intelligenter, sozialer, weniger aggressiv – kurz: irgendwie anders – zu machen. Die Naturwissenschaften scheinen offenbar dem Glauben verfallen zu sein, der Mensch sei ein Wesen, das tatsächlich biologisch „optimiert“ werden kann.

Ich bin auf „Logoi“ auch erst kürzlich aufmerksam geworden. Die beiden Veranstaltungen, die ich bisher besucht habe, waren interessant.

Mehr über „Logoi“ hier: http://www.logoi.de

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