Streetart, aber anders

Yarnbombe, gesehen am Löhergraben in Aachen.

Yarnbombe, gesehen am Löhergraben in Aachen.

Es ist heiß und wer kann, wirft die Klamotten von sich. Nur dieses Stühlchen am Löhergraben scheint auf seine Einkleidung sogar ein bisschen stolz zu sein. Na klar, es ist ja auch eine Yarnbombe. „Guerilla Knitting (…) auch Urban KnittingRadical StitchingYarn bombing oder gestricktes Graffito (Knitted graffiti) ist eine Form der Streetart, bei der Gegenstände im öffentlichen Raum durch Stricken verändert werden“, erklärt uns die Wikipedia.

Das macht Spaß, macht nichts kaputt, verändert aber die Umgebung. Meist wird durch eine Yarnbombe klar, was in einer bestimmten Umgebung fehlt: etwas Handgemachtes, etwas Farbenfrohes, etwas Fantasie. Oder es soll einer aggressiven Szene die Schärfe genommen werden.

Sehr schön fand ich die Yarnbombe, die an dem Pferd vor dem Aachener Stadttheater angebracht war. Sie nahm dem Bronze-Tier etwas von seiner überheblich wirkenden Geste. Auch in Düren und Heimbach gab es mal jede Menge Yarnbomben. Doch ob die da noch zu finden sind, weiß ich nicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Guerilla_Knitting

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