. . . und tschüss

Lieber Leserinnen und Leser,

diese Seite wird bald geschlossen, für immer. Ich habe hier zwar seit zwei Jahren nur Fingerübungen veranstaltet, doch das hat viel Spaß gemacht. Die Klickzahlen lassen  sehr zu wünschen übrig und die Reaktionen auch. Die beiden Seiten

uebergangshymne.com  und   MargretVallot.org

müssen ausreichen, die Leserschaft zu informieren und ein bisschen zu unterhalten.

Ich freue mich, wenn Sie mir auf diesen beiden anderen Seiten als Leserinnen und Leser gewogen bleiben.

Margret Vallot (aka @feuertinte)

 

 

 

Freies Netz für die Schulen in Luxemburg

Alle luxemburgischen Schulen der Sekundarstufe erhalten in den nächsten Monaten ein leistungsfähiges Drahtlosnetz. Dies geschieht Im Rahmen des Aktionsprogramms eduWiFi. 

Die WLAN-Infrastruktur für das landesweite Projekt kommt aus Würselen bei Aachen, Lancom Systems ist – eigenen Angaben zufolge – der führende deutsche Hersteller von Netzwerklösungen für Geschäftskunden und den öffentlichen Sektor.

Die Kosten übernimmt das luxemburgische Bildungsministerium. Über eduWiFi sollen alle Sekundarschulen einen sicheren und standardisierten drahtlosen Internet-Zugang für Schüler und Lehrkräfte erhalten. Die Schulen werden hierzu kostenlos mit einem WLAN-Starterpaket aus je 20 Lancom WLAN Access Points und einem WLAN Controller ausgestattet, der das Drahtlosnetz verwaltet, so teilt die Firma auf ihrer Homepage mit.

Sollte zusätzlicher Infrastrukturbedarf bestehen, könnten die Schulen dieses Paket zu günstigen Konditionen erweitern. Installation und Inbetriebnahme würden vom Institut für IT des luxemburgischen Bildungsministeriums (Centre de gestion informatique de l’éducation, CGIE) unterstützt, so wurde mitgeteilt.

Die Umsetzung des Aktionsplans eduWiFi erfolgt in zwei Schritten: in der ersten Phase liegt der Schwerpunkt auf Schulen, die noch keine WLAN- Infrastruktur besitzen oder nur eine geringe WiFi-Abdeckung vorweisen können. Danach folgen diejenigen Schulen, die bereits über ein Drahtlosnetz verfügen, das ersetzt und erweitert werden soll.

eduWiFi ist eng mit dem Projekt Education Roaming, kurz eduroam (www.eduroam.lu) verknüpft. Über eduroam erhalten Studierende und Professoren an allen teilnehmenden Universitäten weltweit einen sicheren, schnellen Zugang zum Campus-WLAN über ihr persönliches Login.

Aachen unterzeichnet „Kölner Erklärung zur kommunalen Sicherheit“

Mit einer gemeinsam verfassten „Kölner Erklärung zur kommunalen
Sicherheit“ wenden sich sieben nordrhein-westfälische Städte an Bund
und Land, um dort mehr Unterstützung einzufordern. Die Erklärung, der
gemeinsam verfasste Forderungskatalog und die hier veröffentlichten Infos (s. unten)  wurden vom Presseamt der Stadt Aachen verbreitet. Man hätte auch erwarten können, dass diese Erklärung zuvor im Rat besprochen und darüber abgestimmt worden wäre. Doch das ist nicht geschehen.

Unterzeichnet ist die Erklärung von den Städten Aachen, Bonn,
Düsseldorf, Essen, Köln, Leverkusen und Oberhausen. Die Kölner
Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte die Oberbürgermeister,
Ordnungsdezernenten und Ordnungsamtsleiter dieser Städte am
Donnerstag, 28. Januar, zu einem „Interkommunalen
Sicherheitstreffen“ nach Köln eingeladen. Dort wurde die aktuelle
Sicherheitslage in den Kommunen vor dem Hintergrund der Übergriffe und
Straftaten vor dem Kölner Hauptbahnhof in der Silvesternacht diskutiert.
Ziel war es, sich über die eigenen Sicherheitskonzepte bei
Großveranstaltungen wie etwa Karneval auszutauschen, die Grenzen und
Möglichkeiten kommunalen Handelns aufzuzeigen und gemeinsam Bund und
Land zur Unterstützung aufzufordern.

Die Städte sind entschlossen, sich den gestiegenen Herausforderungen in
Sachen Sicherheit und Integration zu stellen. Dazu fordern sie
entschieden die Unterstützung des Bundes und des Landes
Nordrhein-Westfalen. Der Forderungskatalog reicht von der Erhöhung der
sichtbaren polizeilichen Präsenz im öffentlichen Raum, einer Verstärkung
der Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten bis hin zur
lückenlosen Registrierung von ankommenden Flüchtlingen und einer
stärkeren Förderung der kommunalen Integrationsarbeit. Bund und Land
müssten sich stärker engagieren – durch Gesetzesgrundlagen, personelle
Ressourcen und finanzielle Mittel.

Ferner heißt es: Die Städte müssten klare Grenzen und Konsequenzen
setzen und durchsetzen können, wenn Werte verletzt und Regeln ignoriert
werden. Gleichzeitig benötigten sie Ressourcen für bessere Integration
von Flüchtlingen in Gesellschaft und Arbeitsmarkt sowie menschenwürdige
Unterbringung. Gemeinsam fordern die Städte außerdem die Einrichtung
eines Fachausschusses „Kommunale Sicherheit“ beim Deutschen Städtetag
und beim Städtetag NRW.

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp unterstrich: „Seit Jahren
fordern wir, dass der personelle Rückzug der Polizei gestoppt und wieder
mehr Kräfte für die Sicherheit in der Stadt eingesetzt werden. Das Land
hätte längst handeln müssen.“

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker brachte die gemeinsame
Haltung auf den Punkt: „Unser Appell ist eindeutig. Alleine können wir
die anstehenden Aufgaben nicht lösen.“

sieh auch hier: Kölner Erklärung zur kommunalen Sicherheit

Geo-Daten zum Download zur Verfügung gestellt

Vom Piraten-Kollegen Michael Sahm gelangt gerade eine Mail zu mir. . .  mit interessantem Inhalt. Den möchte ich doch niemand vorenthalten. Er schreibt: 

„Die Stadt hat in ihrem OpenData-Portal diverse Geo-Daten zum Download
zur Verfügung gestellt.

http://opendata.aachen.de/dataset/statistische-bezirke-grenzen
http://opendata.aachen.de/dataset/stadtbezirksgrenzen
http://opendata.aachen.de/dataset/gemeindegrenze
http://opendata.aachen.de/dataset/adressen-stadtaachen

Besonders die statistischen Bezirke sind für die Visualisierung des
statistischen Jahrbuches spannend.

Schönes Ding, das!“

Piraten in NRW: „Landesregierung bekommt jetzt die Quittung für überhastete Inklusion“

52 NRW-Kommunen wehren sich gegen hohe Kosten bei der Umsetzung von Inklusion in Schulen. Sie haben beim NRW-Verfassungsgerichtshof Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention erhoben. Die  Bildungspolitische Sprecherin der NRW-Piratenfraktion, Monika Pieper, teilte dies der Presse mit.

Wird sich Aachen noch nachträglich an der Verfassungsbeschwerde beteiligen?  Wird sich die Städteregion beteiligen? Wenn nein, warum nicht? Ist man mit der Umsetzung der Inklusion in Aachen zufrieden? Das scheint der Fall zu sein.

Folgende  Städte und Gemeinden haben die Beschwerde eingereicht: Bad Lippspringe, Bornheim, Brakel, Breckerfeld, Brilon, Bünde, Coesfeld, Emsdetten, Erftstadt, Erwitte, Geldern, Geseke, Grevenbroich, Gronau, Harsewinkel, Hattingen, Höxter, Schloß Holte-Stukenbrock, Isselburg, Kevelaer, Kleve, Meschede, Moers, Oer-Erkenschwick, Olpe, Olsberg, Paderborn, Radevormwald, Rheda-Wiedenbrück, Rietberg, Rüthen,
Schmallenberg, Schwerte, Steinfurt, Unna, Vlotho, Voerde, Wermelskirchen, Willebadessen, Augustdorf, Bad Sassendorf, Blankenheim, Jüchen, Langenberg, Lindlar, Morsbach, Nettersheim, Schalksmühle, Schermbeck, Simmerath, Steinhagen und Wadersloh.

Zum Thema teilt die  Piratenfraktion im Landtag NRW mit: „Die Landesregierung bekommt jetzt die Quittung für eine überhastete Inklusion.“

Monika Pieper, Bildungspolitische Sprecherin der Piratenfraktion im
Landtag NRW sagte dazu: „Jetzt tritt genau das ein, wovor wir schon vor zwei Jahren gewarnt haben. Ministerin Löhrmann fährt die Inklusion gegen die Wand.“

Wer für sich in Anspruch nehme, kein Kind zurücklassen zu wollen, müsse auch die
Verantwortung für das Gelingen von Inklusion übernehmen, so Pieper. Eine
angemessene Finanzierung sei dafür die Grundvoraussetzung. „Die Kommunen sind mit der Finanzierung überfordert. Durch die miserable Umsetzung der Inklusion leiden jetzt am meisten die Schülerinnen und Schüler, die unsere ganz besondere Aufmerksamkeit dringend brauchen.“

Wie das Internet, so die Partei: international

Dieser Tage haben sich die Delegierten der Piratenpartei International (PPI) in Warschau zur Neuwahl ihres Vorstandes getroffen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Piratenparteien setzt sich dieses Gremium aus Mitgliedern von Piratenparteien aller fünf Kontinente zusammen. 

Zum Chairman (Vorsitzenden) wählte die Versammlung den Neuseeländer Andrew Reitemeyer

Der deutsche Pirat Patrick Schiffer, Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, wurde in Warschau zum Vice-Chairman der PPI berufen.

Hierzu Patrick Schiffer: „Die Piratenpartei International hat mit dieser Neuaufstellung auch in ihrem Vorstand ihre Vielfalt sichtbar gemacht. Durch die Wahl von Piraten aus allen Kontinenten spiegeln wir jetzt auch im Vorstand die Internationalität unserer Bewegung wider. Das Internet macht Grenzen durchlässig und verbindet, die Piratenpartei tut dies ebenfalls quer über alle fünf Kontinente.“

„We The World! We the Pirates!“

 Weiter wurden in den Vorstand gewählt: 

Min Chiaki (Japan), Chemseddine Ben Jemaa (Tunesien), Dr. Richard Hill (Schweiz), Henrique Peer (Brasilien), Karla Medrano (Mexiko). 

Aachen: Selbstbeweihräucherung der peinlichen Art

Als abschreckendes Beispiel, als etwas, das ich als peinlich empfinde, wenn ich es mir anschaue, möchte ich euch hier mal was aus Aachen präsentieren. Es ist die öffentliche Selbstbeweihräucherung des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Rat der Stadt Aachen, Michael Servos.

Sollten die Piraten Aachen jemals etwas in der Art auf Youtube einstellen, schicke ich meine Mitgliedskarte zurück.

Es ist zum Fremdschämen, wie der Servos sich hier aus dem Fenster hängt mit Leistungen, die mMn das krasse Gegenteil sind. Einen SPD-Ratskollegen und Parteifreund in Aachen zum hochdotierten Chef der Therme zu machen, das finde ich eine ungute Aktion. Da hätte man doch mal gern die besondere Qualifikation diese Oberbademeisters Björn Jansen kennengelernt. „Meine Familie, mein Wohnraum, meine Arbeit, mein Konto“, das sei dem Mann wichtig, wurde noch jüngst anonym im Verwaltungsgebäude am Katschhof  auf einem Flyer jedem mitgeteilt, der es wissen wollte oder nicht wissen wollte. Und dass sich der Servos jetzt noch damit brüstet, diesen Posten mit dem Parteifreund besetzt zu haben . . .  das kann er natürlich so machen,  führt aber beim Zuschauer zu anhaltendem Fremdschämen.

Dazu sagt er noch, auch ein Pirat hätte sich um den Posten beworben. In Aachen gibt es viele Piraten, klar bewerben sich von denen mal hier und da welche irgendwo.  Ja und? Mir ist zudem nicht bekannt, wer das sein sollte.

Auch die Piraten hätten (in einer Liste mit der FDP, oder so)  der Ernennung von Björn Jansen zugestimmt, sagt Servos,  was nach meinen Recherchen ebenfalls nicht richtig ist. Was für eine linke Tour!

Die Piraten im Rat waren die einzigen, die sich (in einer Pressemitteilung) gegen die Bevorzugung von Björn Jansen ausgesprochen haben. Andere sollen das hinter vorgehaltener Hand auch getan haben, trauten sich aber wohl nicht an die Öffentlichkeit.

Hier also das Filmchen: